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Kur oder Reha?
 

Wie auch immer, es handelt sich um eine wichtige und empfehlenswerte Form der Behandlung chronischer Erkrankungen. Hier finden Sie einige weiterführende Hinweise.


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 21.01.2009

Rehabilitationsbehandlung

Früher war es die Kur, heute geht man zur Reha - was ist aber damit letztlich gemeint? Sicher mehr als "morgens Fango - abends Tango"! Dass eine Kur hilfreich ist, manches wieder gerade rücken kann, was in Schieflage geraten ist, das hat man schon vor sehr langer Zeit erkannt. Entsprechend beliebt wurden diese Wellness-Aufenthalte (um es mit einem modernen Begriff auszudrücken) bereits Ende des 19. Jahrhunderts.

Die moderne Rehabilitationsbehandlung übernimmt manches von der Kur, ist aber letztlich doch viel mehr. Vor allem, wenn sie in einer hochspezialisierten Fachklinik durchgeführt wird, bietet sie ein umfassendes Krankheitserkennungs- und Behandlungsprogramm auf allen Ebenen.

Viele von Ihnen werden die Möglichkeiten der Reha kennen und schätzen. Mancher wird aber doch wissen wollen, was man denn nun im einzelnen von so einer Behandlung erwarten kann. Natürlich kann man das alles auch zuhause machen, in der Rehaklinik ist es allerdings viel intensiver und oft auch Zeit sparender möglich.

Sorgfältige und umfassende Diagnostik

In unserem Bereich alle wichtigen Untersuchungen der Atemorgane:

Eine sorgfältige Einstellung der medikamentösen Therapie

Über 3 - 4 Wochen kann die optimale Behandlungsform unter häufigen Kontrollen individuell ermittelt werden - das ist in dieser Ausführlichkeit sonst nur selten möglich.

Eine umfangreiche nichtmedikamentöse Behandlung:

Patiententraingsmaßnahmen („Patientenschule“)

…, um all diese Möglichkeiten optimal zu nutzen, den Patienten auch langfristig zur Mitarbeit zu gewinnen sowie die Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Bewältigung der chronischen Krankheit sinnvoll und notwendig sind zu verbessern.

Darüber hinaus kommt ein gewisser „Tapetenwechsel“ zum Tragen, der Abstand zu eventuellen häuslichen Problemen oder Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sowie vielfältige Erholungs- und Entspannungseffekte. Zur fachlichen Beratung und Unterstützung in diesen Punkten stehen in den meisten Kliniken Psychologen und Sozialberater bereit.

Kostenträger ist bei Menschen, die noch im Arbeitsleben stehen, in der Regel der Rentenversicherungsträger (DRV Bund und Länder, früher BfA und LVA), bei Rentnern auch die Krankenkassen. Manchen ist diese Beandlungsform so wichtig, dass sie sich auch selbst so eine Reha "spendieren".

Vielleicht ist Ihre Reha ja der Beginn einer sportlichen "Karriere"! Lesen Sie unser nächstes Thema COPD und Sport …>

Letzte Aktualisierung 21.11.2010 … | … Autor der Seite © Dr. med. Michael Prittwitz